Badenweiler (Spielplan)

Samstag, 12. Oktober, 10-12 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Süd

Dr. Wald

Das besondere „Waldbaden“, auch mit Tönen und Texten, die heilsamen Kräfte des Waldes erspüren

Waldbademeister: Martin Lunz

Waldbaden als "Waldmedizin" wird in Japan nicht belächelt, sondern – im Gegenteil – gilt als anerkannte Wissenschaft, die den Menschen hilft, Entspannung zu finden und Stress abzubauen. Dank der vermehrten Ausschüttung von Botenstoffen sinken Blutdruck und Stresshormone merklich und unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Ein "Bad im Wald" trägt also dazu aktiv bei, Stresshormone zu reduzieren und somit auch Entzündungen im Körper vorzubeugen.
Waldbaden öffnet die Sinne. Wir gehen aufmerksam durch den Wald, lauschen den beruhigenden Tönen des Waldes und seiner Bewohner, spüren den Wind auf der Haut, fühlen die Beschaffenheit der verschiedenen Baumrinden. Riechen und Schmecken das einzigartige Aroma des Waldes, suchen uns einen Platz zum verweilen und erbauen und stärken uns. Unsere Besonderheit des Waldbadens ist, dass zudem mit Tönen und Texten eine Resonanz mit den Waldkräften erzeugt und vertieft wird.
Wir sind überzeugt: Sie verlassen den Wald mit frischer Energie, in positiver Stimmung, entspannt und mit einem angenehmen Wohlgefühl.

Kostenbeitrag. 15.-

Sonntag, 17. November, 17 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Rene-Schickele-Saal

„Ihr naht Euch wieder schwankende Gestalten...“

Johann Wolfgang Goethe lädt ein zur „Faust -Soirée“
Eine Produktion mit Martin Lunz vom LiteraTheater Badenweiler und dem Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/CH, unter Leitung von Thomas Sutter

Johann Wolfgang Goethes Lebenswerk ist sein Faust. In 60-jähriger Lebenswanderschaft begleitete ihn das Faustthema. Doch wer versteht dieses Menschheitsdrama, in dem es so sehr um Geheimnisse des Menschseins geht und die Auseinandersetzung mit dem Widersacher? Goethe selbst sagte zu Lebzeiten, dass der Faust erst in 200 Jahren verstanden werden kann, und kurz vor seinem Tode versiegelte er den vollendeten 2. Teil als Vermächtnis.
Die 200 Jahre neigen sich dem Ende und so hat Goethe beschlossen, zum Verständnisse des Faust beizutragen und lädt unter dem Thema „Ihr naht Euch wieder, schwankende Gestalten“ zur Faust Soirée ein. Er selbst (Martin Lunz versucht in sein Wesen einzudringen), wird Szenen aus Faust I und II darstellen und erläutern.
Daraus entstehen Bilder, die vom Licht-Eurythmie-Ensemble Arlesheim/Schweiz unter Leitung von Thomas Sutter, in der Bewegungskunst der Eurythmie sichtbar werden. Beispielsweise die schwankenden Gestalten der Zueignung, die Himmlischen Heerscharen des Prologes, der Erdgeist, der Osternachtszene und die Engel derselben; die Sorge, Not, und Mangel der Mitternachtszene des 5. Aktes, sowie Bilder der Himmelfahrt.

Eintritt: 15.-/14.- Vorverkauf: 13.-

Freitag, 22. November, 20.15 Uhr, Kurhaus Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

„Ins Licht und zurück“

Die Nahtod-Erfahrung des Markus P.

Ein Spiel in zwölf Bildern
von und mit Markus Pohlschröder, Martin Lunz.
Mit musikalischer Begleitung.

Allein in Deutschland sollen vier Millionen Menschen außerkörperliche Erfahrungen am Rande ihres Todes gemacht haben. Die medizinische Forschung auf diesem Gebiet, sowie das Sammeln von unzähligen Erfahrungen, sind jetzt etwa 40 Jahre alt. Viele Menschen trauen sich nun, über ihre Licht- und geistigen Erfahrungen zu sprechen, nachdem die Ängste vor einem „Für Verrückthalten“ gewichen sind. In Amerika war es der Psychiater Raymond Moody, dessen Bücher Bestseller wurden. Unermüdlich tätig auf dem Gebiet der Sterbeforschung war die Schweizerin Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Nachdem sie zunächst abgelehnt wurde, hatte sie am Ende ihres Lebens 18 Ehrendoktortitel in der ganzen Welt. In heutiger Zeit ist es auch, neben vielen anderen, der holländische Kardiologe Pim van Lommel, der mit seinen Berichten, veröffentlicht in seinem Buche „Endloses Bewußtsein“, starke Verbreitung fand.

Unser Stück in zwölf Bildern setzt die Nahtoderfahrung des Mitautors und Mitspielers Markus Pohlschröder in Szene. Es geht neben den faszinierenden Erlebnissen jenseits der Schwelle zur geistigen Welt auch um die Frage, wie der Betroffene mit diesen Erlebnissen wieder in seine alltägliche Welt zurückfinden kann und welche Wege er hierzu geht.

Eintritt: 15.-/14.-, VVK 13.-